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Inspiration für bewusste Unternehmensführung

Mai 2008

Aktuelle Übersicht


Empathische Kommunikation in der Praxis

"Durch unsere Sprache kommt unsere innere Haltung zum Ausdruck.
Neues Verhalten braucht eine neue Sprache."
Marshall B. Rosenberg

 

Die Bedeutung der nonverbalen Kommunikation

Empathische Kommunikation unterscheidet sich grundsätzlich von anderen Kommunikations-Modellen. Sie selbst stehen bei jedem Kommunikationsvorgang mit Ihrer Wahrnehmung und Ihren Gefühlen genauso im Mittelpunkt, wie Ihr Gegenüber mit den seinen. Der positive Umgang damit erzeugt

  • Lösungen statt Konflikte,
  • Ergebnisse statt Illusionen,
  • Freiheit statt Druck,
  • Angebot statt Anbiederung,
  • Begeisterung statt Missstimmung,
  • Verständnis statt Ablehnung,
  • Zufriedenheit statt Wut.

Empathisch Kommunizieren

Um empathisch kommunizieren zu können, ist es erforderlich "leer" zu werden. D.h aus der Bewertung in die Beobachtung zu wechseln. Es geht darum, sein Gegenüber auf allen Ebenen wahrzunehmen. Die Fähigkeit empathisch zu kommunizieren hängt also davon ab, wie differenziert wir unser Gegenüber wahrnehmen, denn nur dann sind wir in der Lage, die Absichten und Bedürfnisse unseres Mitmenschen sicher zu erkennen und darauf angemessen zu reagieren.

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31.05.2008 | Rubrik: Wissenswertes

Marshall B. Rosenberg

"Erschaffe innerlich die Welt, in der Du Leben willst."

 

Marshall B. Rosenberg ist international anerkannter Friedens- und Konfliktmediator. Er vermittelt seit fast 40 Jahren erfolgreich in zahlreichen Krisengebieten der Erde zwischen Israeli und Palästinensern, Serben und Bosniern, zwischen schwarzafrikanischen Stämmen, in Ruanda und anderen politischen und sozialen Krisenherden.
Unabhängig von Nationalität, Kultur, Religion, Bildung oder sozialer Herkunft erreicht er mit seinem Ansatz, der eine innere Grundhaltung repräsentiert, die Menschen in einer heilsamen Weise.
Darüberhinaus hält er Seminare und Vorträge auf der ganzen Welt, um seine Erfahrungen mit dem Prozess der Gewaltfreien Kommunikation zu teilen und zu vermitteln. .

GFK eine Kommunikations- & Konfliktlösungsmethode

Die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) ist eine von Marshall B. Rosenberg entwickelte Kommunikations- und Konfliktlösungsmethode. Sie hat zur Absicht, in einen empathischen Kontakt mit anderen, beziehungsweise mit sich selbst zu kommen. Geben und Nehmen stellt hierbei einen fließenden Prozess dar und geschieht freiwillig. Es geht nicht darum, andere dazu zu bringen, zu tun, was man selbst will. Ziel ist, die Anliegen aller Parteien aufzuspüren und zu berücksichtigen.

Rosenberg nennt die GfK auch „language of the heart“ oder „Giraffensprache“, mit der Giraffe als Symboltier für die GfK, denn sie ist das Landtier mit dem größten Herzen.

Gewaltfreie Kommunikation bezieht sich gleichermaßen auf eine Haltung wie auch auf eine Methode, wobei die Methode ihre Wirkung am besten entfalten kann, wenn sie mit der besagten Absicht genutzt wird.

Das Grundmodell der GfK

Rosenberg geht davon aus, dass Menschen unter freien Bedingungen gerne geben und die empathische Verbindung zum Mitmenschen suchen. Die GfK soll helfen, sich ehrlich auszudrücken und empathisch zuzuhören. Empathie ist nach Rosenberg ohnehin eine Grundvoraussetzung gelingender Kommunikation und sie hilft auch, mit Menschen zu kommunizieren, die selbst nicht gewaltfrei kommunizieren oder aggressiv sind. Sie gibt dem Anderen die Möglichkeit, sich zu verändern, ohne das Gesicht zu verlieren. Das Grundmodell kann uns also helfen, uns verständlich zu machen, aber auch genutzt werden, um die Aussagen anderer zu verstehen.

Erläuterung des Konzepts von Rosenberg

Rosenberg geht davon aus, dass die Form, in der wir miteinander kommunizieren, einen entscheidenden Einfluss darauf hat, ob wir Empathie für unser Gegenüber entwickeln und unsere Bedürfnisse erfüllen können.
Er nennt dies „mit dem Leben tanzen“. Im Zentrum steht ein Miteinander, das nicht verurteilt, sondern auf die Bedürfnisse und Gefühle gerichtet ist, die hinter Handlungen und Konflikten stehen.

Das Konzept der GfK kann in vielen Bereichen verwendet werden. So etwa in Schulen, Universitäten, Organisationen, Institutionen, engen Beziehungen, Therapie, Beratung, Verhandlungen, Diplomatie und bei allen Arten von Konflikten.

Nach M. Rosenberg reicht es nicht aus, das Grundmodell stur anzuwenden, sondern eine veränderte Einstellung zum Gegenüber ist notwendig, um die Kommunikation und das Wohlbefinden zu verbessern. Rosenberg betrachtet zwei gegenläufige Formen der Kommunikation: Zum einen die gewaltfreie Kommunikation („Giraffensprache“) und zum anderen die lebensentfremdende Kommunikation („Wolfssprache“).

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20.05.2008 | Rubrik: Wissenswertes

Interview mit Unternehmensberater Peter Kreuz

"Treten Sie Ying und Yang in den Hintern!"

Hören Sie nicht auf Ihre Kunden, seien Sie wütend und wenn möglich gleich noch paranoid: Der dies sagt, ist kein Anarchist, sondern der meistgefragte Unternehmensberater im deutschsprachigen Raum, Peter Kreuz (41). «Das Schockierendste an der Wirtschaftswelt ist, dass es Leute wie mich überhaupt braucht», sagt der Bestsellerautor.

«Kein Risiko einzugehen ist das grösste Risiko.»

Download Interview migros_peter-kreuz_Treten_Sie_ying_und_yang.pdf

Viel Freude beim Lesen! Gerne können Sie uns ihr Feedback dazu schreiben!

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08.05.2008 | Rubrik: Wissenswertes | 0 Kommentare

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